Simone Behnke - Federspiel

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Von Liebesromanen bin ich eigentlich ja nur sehr schwer zu überzeugen, deshalb lese ich sie auch nur recht selten. Häufig wird alles zu rosarot und vorhersehbar geschildert. “Federspiel” aber war einer der besten Liebesromane, die ich gelesen habe. Elaine, die Journalistin aus der Großstadt und Thoralf, der naturverbundene Falkner, kamen als Menschen daher, jeder war in seinem Leben verwurzelt, hatte eigene Wertvorstellungen und Träume, Stärken und auch Schwächen. Vor allem die Schwächen haben es mir angetan. Sie waren weder gekünstelt noch wirkten sie aufgesetzt.

 

Der Roman ist leicht und flüssig zu lesen und es geht darin um viel mehr als “nur” um die romantische Liebe, es geht in dem Buch auch um den Sinn des Lebens, die Angst aufeinander zuzugehen und sich zu verlieren. Diese doch sehr tiefgehenden Gedanken finden insbesondere im 2. Teil des Buches ihren Niederschlag. Das und auch das überraschende Ende waren für mich eine angenehme Überraschung.

 

Dieses Buch habe ich sehr gern gelesen. Es hat mir über einige Stunden gute Unterhaltung geboten. Die Erzählungen rund um die Falknerei waren für mich das Sahnehäubchen.

 

Taschenbuch: 300 Seiten
Verlag:
Lübbe; Auflage: 1 (Januar 2005)
ISBN-10:
3404152611
ISBN-13:
978-3404152612
Gelesen:
März 2007

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